Archive for the 'Luke' Category

Gentlemen…

Luke

…es war mir eine Ehre mit Ihnen zu spielen. Ich möchte auch noch kurz ein abschließendes Statement zum Abbruch der Challenge loswerden.

Leider war es mir wochenlang nicht möglich meine Ansprüche beim Pokern mit meinen Ansprüchen im Studium zu vereinen. Deshalb konnte ich mein Niveau nicht halten und versuchte an den Tables mein Glück zu erzwingen, was natürlich dick im Minus endete. Die einzige vernünftige Konsequenz war eine Pause einzulegen, sich dem Studium hinzugeben und nebenbei Pokerliteratur aufzusaugen.

Das Ganze zog sich nun leider einige Wochen hin, in denen mich zusätzlich noch andere private Probleme vom Spielen abhielten.

Seit zwei Wochen bin ich wieder relativ regelmäßig an den Tischen unterwegs, jedoch hat sich – wie Schoschovic schon gepostet hat – einiges verändert, wodurch Poker spürbar schwieriger geworden ist.

Uns war seit Beginn der Challenge klar, dass ein Jahr ein ziemlich langer Zeitraum ist in dem eben viel passieren kann. Jedoch war die Zeit pokertechnisch wahnsinnig lehrreich. Vom Über-Start der Challenge bis zum Downswing war alles dabei. Ich spielte meine ersten Sessions auf NL100 und NL200, gewann über 1000$ am Tag und verlor über 1000$ am Tag. Was letztendlich bleibt ist eine Menge Spaß, eine Menge emotionaler Stress, ein iMac und die Gewissheit, zu diesem Punkt zukünftig wieder gelangen zu wollen, falls es die Zeit zulässt.

Das wars von mir, ab nun übernimmt Schoschovic wieder alleine. Over and Out.

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Sonne, Sommer und Studium

Autor: Luke

Tja, was soll man sagen, 30°C und Sonnenschein. Irgendwie ist der Sommer nun da und die Lust zu Pokern so ziemlich weg. Ganze 3k Hände spielte ich die letzten zwei Wochen und diese dazu noch ziemlich scheiße. Ich zeigte kaum Stärke und ließ mich relativ leicht einschüchtern, so dass ich letztendlich auch kaum Value generieren konnte.

Dazu kommt noch, dass sich das Semester dem Ende zuneigt und ich deshalb so viel mit Arbeit zugeschüttet bin, dass aus reiner Ablenkung Sessions spielte, ohne wirkliche Lust zu verspüren.

Nichtsdestotrotz ein paar Highlights aus den vergangenen Sessions:

http://weaktight.com/2412425 – da meine Note mir sagte, dass Villain seine TP gut auszahlt und ich mir sicher war, dass er Probleme haben wird hier AK, AQ zu folden, ging mein Geld relativ schnell in die Mitte. Fazit: alles richtig gemacht.

http://weaktight.com/2412483 – Netter Limppot gegen zwei Shorties, deren Stacks glücklicherweise zu mir wanderten.

http://weaktight.com/2412487 – Riversuckout: FH over FH

Aktueller Zwischenstand: 17,5%

Ich schließe mich also Schoscho’s Sommerpause an und hoffe bis zu den Semesterferien meine Pokerlust wiedergefunden zu haben.

In diesem Sinne, genießt das Wetter, die Miniröcke und Hotpants und Good Luck allen an den Tables.

Wiedergutmachungen

Autor: Luke

Nachdem es die letzten Wochen bei mir knapp 25 Stacks abwärts ging, hieß es in den letzten Sessions den Schock zu verdauen und die notwendige Ausgeglichenheit zu finden, um erfolgreich die Limits zu crashen.

Natürlich zweifelte ich stark an meinen Skills und musste mir selbst eingestehen, dass ich einige wichtige Faktoren – die ich selbst hier propagiert habe – missachtete. Einfach nur dumm.

Deshalb reduzierte ich wieder die Tischanzahl auf maximal sechs bis sieben, so dass mehr Zeit für ausgiebige Tableselection blieb. Zusätzlich gelang es mir meine Sessions zum richtigen Zeitpunkt zu beenden und klebte nicht an der Hoffnung fest, das Minus sofort ausgleichen zu müssen.

All das führte mich zurück zu meiner alten Form und 16 Stacks wanderten nach und nach zu mir.

Natürlich gehörte auch Glück dazu, wie folgende Hand verdeutlicht:

http://weaktight.com/2383386 – Eigentlich ist die Line des Villains relativ offentsichtlich für NL50 Verhältnisse und mir war schon fast klar, dass ich hier keinen Draw sehen werde, sofern er callt. Ich entschied mich trotzdem zu pushen, in der Erwartung einen eventuellen Draw zum Folden zu bringen, da ich keine scary Cards am Turn/River sehen wollte. Ein Call erschien mir am Flop auch zu weak. Zudem schloss ich TT aus, weil ich mir fast sicher war, dass er diese Hand aus den Blinds geraised hätte.

http://weaktight.com/2383406 – Genugtuung gegen 42/10 Fish

Man beachte seine unglaubliche Line! Klar, dass ich hier nichts mehr folde. Aus gutem Grund!

http://weaktight.com/2383415 – Was für eine schräge Hand. Ich spielte nur wenige Hände an diesem Tisch und bekam sofort Aktion. Da Villain noch relativ unbekannt war und wir beide 200BB+ deep waren, spielte ich meine Kings relativ tight. Man muss gestehen, der Villain hat Eier, jedoch fehlte es ein wenig an Hirn.

Dass ich noch viel zu lernen habe, wusste ich schon vorher, wie viel es tatsächlich ist, war mir nicht bewusst. Ich hoffe möglichst bald die notwendige Zeit zu finden, mich intensivst mit Pokertheorie und meinen Schwächen zu beschäftigen, denn die Challenge ist schon weit fortgeschritten und es gibt noch viel Nachholbedarf. Vorallem habe ich auch solangsam NL50 satt.

Aktueller Zwischenstand: 19,4%

„Limit poker is a science, but no-limit is an art. In limit, you are shooting at a target. In no-limit, the target comes alive and shoots back at you.“

Keine Chance

Autor: Luke

Leider kann ich nur an meinem letzten Posting anknüpfen. Der Spaß am Pokern wird mir ordentlich versaut, da es sich leider im Moment nur nach verschwendeter Zeit anfühlt.

Jegliches gute Spiel wird zur Zeit leider bestraft, auch noch nie hatte ich das Gefühl, dass Bluffen auf NL50 so sinnlos war wie im Moment, da man die Leute von absolut keinen Händen bringen konnte. Selten waren auf dem Limit so viele Fische unterwegs und somit habe ich auch selten die Fülle an schlechten Call-Suckouts erlebt. Ich muss sagen, dass mich der Fakt die letzten zwei Session so massiv in den Tiltmode versetzte, dass ich einfach nur noch angekotzt bin.

Ich glaube die Hände sprechen mehr als Worte (innerhalb von knapp 2000 Händen):

http://weaktight.com/2361513 – AA vs AK

http://weaktight.com/2361518 – AA vs KK

http://weaktight.com/2361520 – AA vs JJ

http://weaktight.com/2361521 – AA vs Flush

All diese Hände konnte ich noch hinnehmen, da es einfach Pech für mich, Glück für die Villains war. Jedoch, folgten so viele Hände, welche einfach den puren Ärger in mir auslösten, da sie einfach so unglaublich beschissen gespielt waren.

http://weaktight.com/2361540 – QQ vs TJ pf

Dieser Typ hatte an dem Tag das Glück des Teufels gepachtet und sein hirnloses Gecalle wurde auch noch belohnt.

http://weaktight.com/2361550 – 1. Suckout von ihm. Two Pair vs River Suckout

http://weaktight.com/2361556 – 2. Suckout von ihm. Tptk Nutflush Draw vs River Suckout

Die Liste der Hände liese sich tatsächlich so weiterführen. Für mich war diese Woche absolut kein grünes Land in Sicht, von daher kann ich froh sein, dass ich mehr oder weniger auf Null rausgekommen bin, dank Rake und im Großen und Ganzen ganz ordentlichen Spiel, wäre da nur nicht der Kurzzeit-Tilt gewesen.

Natürlich gehört das zum Pokerdasein, jedoch versauen mir solche Zeiten mein Hobby und die damit verbunde (zur Zeit relativ geringe) Freizeit gehörig. Das ist wohl auch der entscheidende Faktor, welcher mich letztendlich zum Tilten bringt.

Challenge-Zwischenstand: 21,3%

Zum Schluss noch ein Gedanke von vorhin als Poker-Zitat des Tages.

„Gottseidank bekomm ich morgen die Weisheitszähne raus, dann muss ich mich erstmal nicht mehr mit dem scheiß Pokern beschäftigen“

Wünscht mir Glück!

Die Nerven liegen blank

Autor: Luke

Poker ist schon ein seltsames Spiel. In der einen Woche, fühl ich mich, als könnte ich die Midlimits schlagen und eine Woche später tu ich mir auf NL50 schwer.
Leider muss ich sagen, dass die letzte Wochen und die dazugehörigen Session leider eine klare Tendenz zeigen: Mit viel Dummheit nach unten.

Entweder spielte ich so Aggro, dass ich kaum Auszahlungen erhielt. Oder ich bluffte so offentsichtlich, dass die Gegner leichtes Spiel hatten. Die Tatsache, gepaart mit anfänglich wirklich Pech, führte zum völligen brainless Poker, bishin zum teilweisen Tilt. Meine Ungeduld wurde knallhart bestraft und natürlich brauch ich mich deshalb gar nicht beschweren.

Gründe für das schlechte Spiel gibt es sicherlich genug, jedoch der schwerwiegenste ist mein freizeiteinnehmendes Studium, welches zur Zeit absolute Priorität hat und Poker im Moment eine drittklassige Beschäftigung darstellt. So wie mein derzeitiges Spiel ist.

Ich hoffe ich kann diesen Zustand möglichst schnell überwinden, nur erzwingen kann man beim Pokern bekanntlich nichts, deshalb trete ich einen Schritt kürzer, um sozusagen meine innere „Pokerruhe“ wieder zu finden und die kommenden Sessions mit möglichst viel Lust am Spiel zu starten – und nicht aus Gewohnheit täglich seine Session abzuarbeiten.

Natürlich möchte ich nicht die Challenge nicht vernachlässigen, von daher werde ich bestimmt die nächste Woche einige Male an den Tischen anzutreffen sein, nur ist gerade im Moment das Nicht-Spielen plus-ev. Zudem muss ich ja Schoschovic die Möglichkeit lassen, seinen Rückstand wett zu machen!

In diesem Sinne der Challengezwischenstand:

18,3%
Folgendes Zitat passt diese Woche wie die Faust aufs Auge, denn mehr als Gambling war mein Spiel nicht.

Gambling is the son of avarice and the father of despair.

Tight is right?

Autor: Luke

Seit meinem letzten Eintrag ist einige Zeit vergangen und ich muss sagen, dass sich mein Spiel, in Regionen zwischen „solidem Poker“ und „A-Game“ eingependelt hat, so dass ich mich zur Zeit an den NL100 Tischen wohl fühle, aber einen gesunden Mix aus NL100 und NL50 spiele.

Da ich die letzten Wochen zeitweise zu loose spielte, musste ich mich selbst regulieren, in dem ich mich zwang relativ tight zu bleiben. In Kombination mit gutem Adjustment, sehe ich  für mich – im Moment – in der Spielweise (circa 20/18) auch den richtigen Weg die Low-Limits zu schlagen.

Folgende Hand mag ich ganz gerne, obwohl sie ein wenig dem oben Geschriebenem widerspricht, jedoch auch unter dem Gesichtspunkt „gutes Adjustment“ zu sehen ist.

http://weaktight.com/2326735 – auf dem ersten Blick, relativ ungemütliches Board um mit maximal einem Coinflip broke zu gehen. Da aber Villain folgende grandiose Stats hatte 32/25/AF: 6/ 3b: 15, war das genug Rechtfertigung für mich.

http://weaktight.com/2326758 – Dies ist definitiv einer dieser dankbaren Momente beim Pokern. Richtiger Gegner, richtiges Board.

Im Großen und Ganzen bin ich eigentlich zufrieden mit den vergangenen Sessions, obwohl ich teilweise Leaks gegen solche Spieler habe und dadurch noch zu viel Geld verloren geht.

http://weaktight.com/2326773 – Villain hat die Stats eines Wahnsinniges (83/10/AF: 0,8). Diese Leute sind mir definitiv die unangenehmsten Gegner, da man relativ schnell der Versuchung erliegt, mit marginalen Händen zu callen. Hier halte ich zwar am Flop die Nuts, aber Turn und River verliefen so schlecht, wie es nur geht. Dass er irgendwas auf diesem Board blufft mit dem AF-Wert ist ausgeschlossen. In der Retroperspektive wäre ein Fold am Turn die richtige Entscheidung gewesen.

Ich hoffe ich finde die kommende(n) Woche(n) ein wenig Zeit, mich ein wenig intensiver mit Pokerliteratur zu beschäftigen, da es mir stark unter den Fingernägeln brennt, die Low-Limits hinter mir zu lassen.

Aktueller Zwischenstand: 21,5%

Challengezeit verbleibend: 81%

„Tight is (sometimes) right“

Sehr mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Autor: Luke

die letzte Woche kam ich relativ wenig zum Spielen, da ich gerade bis zum Hals in Arbeit stecke. Die Sessions verliefen mittel bis schlecht und ich bin meilenweit von meinem A-Game entfernt.
Das größte Hindernis, das mir zur Zeit im Weg steht, bin ich selbst. Sobald eine Session nicht verläuft, wie sie soll, schaltet in meinem Kopf ein Schalter um, der mich zum schlecht spielen zwingt. Zudem finde ich nicht den richtigen Zeitpunkt aufzuhören und spiele oftmals die doppelte Sessionlänge. Liegt wohl auch daran, dass ich, sobald ich Zeit fürs Pokern finde, die „verlorene Zeit“ kompensieren will.

Kommen all diese Faktoren zusammen, geht eben gar nichts. Um es vorweg zu nehmen, ich bin diese Woche knapp 60$ dank Rakeback im Plus und das obwohl ich überwiegend NL50 gespielt habe. Seit Jahresanfang, hatte ich noch keine so schlechte NL50 Bilanz. Mag auch daran liegen, dass ich 350$ unter dem EV-Wert liege, aber wie wir alle wissen, gleicht sich das ja mit der Zeit aus.

Zur grausamsten Hand diese Woche küre ich definitiv:

http://weaktight.com/2297097 – QQ vs 64 preflop All-In

Zur zweitgrausamsten diese:

http://weaktight.com/2297103 – AA vs AK

Ok, es läuft nun einmal zur Zeit nicht. Ich will mich nicht beschweren, ich bin teilweise selbst Schuld und solange ich keinen Verlust gemacht habe, muss ich mich wohl mit der Tatsache abfinden, dass ich noch viel an mir selbst arbeiten muss bis es wieder steiler aufwärts geht.

Zum Schluss noch eine positive Hand:

http://weaktight.com/2297117 – Slowplay Trips

Im Gegensatz zu manch einer Meinung, halte ich hier Slowplay für eine willkommene Alternative Value zu generieren. Bei dieser Hand ist es in meinen Augen richtig Villain’s Aggressivität für o.g. Grund zu nutzen. Entweder bin ich am Flop meilenweit vorne oder einfach beat.
Der Turn ändert nichts und mit einem weiteren Call halte ich zumindest den Pot überschaubar. Der King am River gefällt mir eigentlich sehr gut, da ich AK fast ausschließen kann. Deshalb, easy call.

Aktueller Zwischenstand: 15,8%

Don’t gamble with money that you cannot afford to lose either financially or emotionaly


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