Wiedergutmachungen

Autor: Luke

Nachdem es die letzten Wochen bei mir knapp 25 Stacks abwärts ging, hieß es in den letzten Sessions den Schock zu verdauen und die notwendige Ausgeglichenheit zu finden, um erfolgreich die Limits zu crashen.

Natürlich zweifelte ich stark an meinen Skills und musste mir selbst eingestehen, dass ich einige wichtige Faktoren – die ich selbst hier propagiert habe – missachtete. Einfach nur dumm.

Deshalb reduzierte ich wieder die Tischanzahl auf maximal sechs bis sieben, so dass mehr Zeit für ausgiebige Tableselection blieb. Zusätzlich gelang es mir meine Sessions zum richtigen Zeitpunkt zu beenden und klebte nicht an der Hoffnung fest, das Minus sofort ausgleichen zu müssen.

All das führte mich zurück zu meiner alten Form und 16 Stacks wanderten nach und nach zu mir.

Natürlich gehörte auch Glück dazu, wie folgende Hand verdeutlicht:

http://weaktight.com/2383386 – Eigentlich ist die Line des Villains relativ offentsichtlich für NL50 Verhältnisse und mir war schon fast klar, dass ich hier keinen Draw sehen werde, sofern er callt. Ich entschied mich trotzdem zu pushen, in der Erwartung einen eventuellen Draw zum Folden zu bringen, da ich keine scary Cards am Turn/River sehen wollte. Ein Call erschien mir am Flop auch zu weak. Zudem schloss ich TT aus, weil ich mir fast sicher war, dass er diese Hand aus den Blinds geraised hätte.

http://weaktight.com/2383406 – Genugtuung gegen 42/10 Fish

Man beachte seine unglaubliche Line! Klar, dass ich hier nichts mehr folde. Aus gutem Grund!

http://weaktight.com/2383415 – Was für eine schräge Hand. Ich spielte nur wenige Hände an diesem Tisch und bekam sofort Aktion. Da Villain noch relativ unbekannt war und wir beide 200BB+ deep waren, spielte ich meine Kings relativ tight. Man muss gestehen, der Villain hat Eier, jedoch fehlte es ein wenig an Hirn.

Dass ich noch viel zu lernen habe, wusste ich schon vorher, wie viel es tatsächlich ist, war mir nicht bewusst. Ich hoffe möglichst bald die notwendige Zeit zu finden, mich intensivst mit Pokertheorie und meinen Schwächen zu beschäftigen, denn die Challenge ist schon weit fortgeschritten und es gibt noch viel Nachholbedarf. Vorallem habe ich auch solangsam NL50 satt.

Aktueller Zwischenstand: 19,4%

„Limit poker is a science, but no-limit is an art. In limit, you are shooting at a target. In no-limit, the target comes alive and shoots back at you.“

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4 Responses to “Wiedergutmachungen”


  1. 1 pelztier Juni 14, 2010 um 8:42 pm

    Zu Hand 1: dir war klar, dass er keinen Draw hatte und deswegen hast du gepushed, was erwartest du dann? das er nen tp overplayed? und du bist du gar nicht utg ? ^^

    anyway, gl weiterhin beim regrinden der stacks ;)

  2. 2 corny Juni 15, 2010 um 9:24 am

    Also die 1. Hand ist einfach nur peinlich und schlecht – tut mir leid :-).
    Außerdem ist deine Logik nicht richtig. Tens vs UTG (du bist aber im CO) zu squeezen ist nicht unbedingt toll.
    Eine gewonnene Hand rechtfertigt nichts.
    Dennoch viel Glück weiterhin!

  3. 3 luke Juni 15, 2010 um 3:11 pm

    Kurze Ergänzung:

    Natürlich kann ich nicht 100%ig sagen, dass Villain hier TT 3bettet, jedoch – da ich knapp 2000 Hände History hab – kann ich das mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen.

    Das Board überschneidet sich hervorragend mit seiner Callingrange. Da es einige Karten gibt, die ich def. nicht am Turn/River sehen möchte – weil sie mir das Weiterspielen fast unmöglich machen – entschloss ich mich zu pushen (in Kombination mit dem o.G.) D.h. ich habe erwartet, dass er mit großer Wahr. foldet und mir ein scheiß Spot erspart bleibt.

    Dass ich mit der Entscheidung nicht zufrieden war, sollte man herauslesen können. Dass die Hand irgendwas rechtfertigen sollte, außer mein Glück, steht ebenso geschrieben.

    Danke für die Glück-Wünsche und ihr habt natürlich Recht, ich war nicht UTG.

  4. 4 Schoschovic Juni 16, 2010 um 8:45 am

    Also ich sehe beim besten Willen nicht wie die Hand peinlich oder schlecht sein kann.

    Sicherlich gibt es Nits, die wirklich nur mit 55 und TT diese Line auf diesem Board nehmen aber das ist eher nur ein kleiner Teil.

    Gerade da es CO vs. BB ist, kann der BB doch hier mit einer weiteren Range Action machen wie z.Bsp AQ, vielleicht sogar KQ. Dazu kommt KJ, J9 und vielleicht sogar ab und zu mal ein slow gespieltes AA und KK.

    Dass er 55 hat ist Pech und eine der extrem wenigen Combos die uns schlägt (da schließlich auch nur noch eine einzige Combo für TT und QQ übrig bleibt).


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