Ich muss mich schon wieder entschuldigen, da es so lange kein Update gab. Aber ich habe momentan nicht so viel Zeit und auch die Motivation hat etwas nachgelassen, aber jetzt wird es wieder besser werden.
Wie dem auch sei, hier also der Nachbericht aus Las Vegas von unserem Roadtrip:
Fünf Tage sollte er insgesamt dauern und die Route sah folgendermaßen aus: Von Las Vegas, über LA am Meer entlang nach San Francisco und zurück. Am liebsten Wären wir die Route zwar in einem Ford Mustang gefahren, aber leider war gerade keiner frei und so mussten wir uns mit einem Chrysler zufrieden geben. Aber Hauptsache ein Cabrio:
Los gings also erstmal ein paar hundert Meilen durch die Wüste Richtung LA. Dabei hab ich mir, schlau wie ich bin, ziemlich derb den Kopf verbrannt und sah aus wie ein Hummer. Bis natürlich auf die Augen, die durch die Sonnenbrille ziemlich bleich geblieben sind. Nichtsdestotrotz war es natürlich schon sehr geil einfach durch die Wüste zu heizen auf gerader Strecke wo absolut nichts ist. Trotzdem wurde ich das Gefühl nicht los, dass wir auf unserer Reise die Area 51 entdeckt haben:
Nach ein paar Stunden sind wir dann in LA angekommen, auch wenn man erstmal gar nicht so recht wusste wo es denn jetzt anfängt und wo es wieder aufhört. Wir suchten uns dann aber relativ zentral gelegen ein Hotel in Chinatown und besuchten erstmal Hollywood.
Aber um ehrlich zu sein gab es hier nicht viel besonderes, bis auf den Stern von Kermit dem Frosch und einen Typen, der als Captain Jack Sparrow verkleidet meine Digicam stehlen wollte. Nachdem wir Abends noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen sind ging es dann am nächsten Morgen also los Richtung San Francisco. Und die Strecke dahin war der absolute Hammer. Direkt am Meer entlang, über hundert Meilen auf einer kurvigen Gebirgsstrecke:
Teilweise etwas erschöpft und teilweise recht betrunken von der Fahrt sind wir dann Abends nur noch im Hotel eingecheckt. Diesesmal aber nicht in einem schäbigen Hotel in Chinatown wie in LA sondern in einem ziemlich noblen mitten im Zentrum von San Francisco. Am nächsten Morgen wollten wir schließlich die Stadt besichtigen. Mit einem Tag Zeit und absolut keinen Plan was es so gibt hatten wir folglich sehr gute Voraussetzungen für eine schöne Touristenreise. Nachdem wir etwas umhergeirrt sind, hatten wir Glück als uns eine deutsche Rucksacktouristin ansprach und uns ein paar Tipps gab was es zu sehen gibt und uns sogar einen Stadtplan überlies. Wir fuhren also erstmal mit dem Bus Richtung Küste wo wir Alcatraz besichtigen konnten. Dort kamen wir dann auf die wirklich gute Idee, dass wir uns Fahrräder mieten könnten. Damit sind wir dann sämtliche Straßen, egal wie steil sie waren, entlang geheizt und haben u.a. die Golden Gate Bridge besichtigt. Dummerweise war diese komplett in Nebel eingehüllt obwohl wir eigentlich traumhaft schönes Wetter erwischt hatten. Hier noch zwei Bilder zu den Straßen:
Und dann noch der heißeste Tipp der Rucksacktouristin, wahrscheinlich aus dem Ökoforum: Der tolle, kostenlose Ausblick aus dem höchsten Hotel in ganz SF:
Da wir am nächsten Tag allerdings schon wieder los wollten konnten wir das Nachtleben nicht wirklich erkunden, weshalb wir den Abend, nachdem wir noch in einer Shisha Bar waren, ganz gechillt im Jacuzzi in unserem Hotel verbracht haben.
Alles in allem ein absolut genialer Trip, den ich jedem nur empfehlen kann. Vor allem San Francisco hat mir persönlich sehr gefallen, eine geniale Stadt!
Bis die Tage und denkt immer daran:
„Life is like a game of poker: If you don’t put any in the pot, there won’t be any to take out.“









Endlich gabs mal wieder ein eintrag:)
Ein wirklich schöner Post, schien ja richtig dut gewesen zu sein!
einfach klasse post mit top bildern. weitermachen…………….
Nice, erinnert mich an meine USA-Trips. Wichtig ist ein gutes Mietauto – und Dein Cabrio sieht ja richtig nett aus!
Wow, das sieht echt nach einem gelungenen Trip aus. Ich kenne nun schon so viele die diese Tour gemacht haben und davon schwärmen. Jetzt wird es wohl Zeit, dass ich es selbst auch mal erlebe!
Was war das für ein Hotel mit dem „kostenlosen Ausblick“?
Musst du unbedingt machen, das Hotel war das Grand Hyatt.